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WestAlumni - Dean Woodburn

In der Saison 2018/2019 wurde es hektisch im Leistungsbereich. Nachdem uns unser WestCoach Flo Steltzner Richtung Geissbockheim verließ, musste ein Ersatz her. Mit Dean Woodburn konnten wir einen Trainer verpflichten, der nicht nur über große Erfahrung verfügte, sondern in 1 ½ Jahren der gesamten Jugendabteilung auch einen Stempel aufdrücken konnte. Nach zwei erfolgreichen Saisons mit dem Jahrgang 2003 in der B-Jugend wechselte Dean die Rheinseite und ist seitdem Co-Trainer in der U19 Bundesliga!



Hallo Dean, schön, dass du dir Zeit genommen hast. Wo arbeitest du momentan im Fußball? Und wie ist es dazu gekommen?


D: Servus Paul, aktuell bin ich Co - Trainer bei Viktoria Köln in der U19, mit der wir zurzeit in der A-Junioren Bundesliga spielen. Dazu gekommen ist es durch mehrere Aufeinandertreffen in der Vergangenheit gegen meinen jetzigen Cheftrainer - Marian Wilhelm. Mit der U17 vom West habe ich zweimal gegen Viktorias U17 gespielt und bin dadurch in den Austausch mit ihm gekommen. Im Verlaufe des Jahres hat sich der Kontakt etwas intensiviert. Über ihn kam dann auch die Anfrage seine Assistenzstelle zu bekleiden.



Bevor du bei Viktoria gelandet bist, warst du also auch beim West. Was waren deine Aufgaben da?


D: Ganz genau. Im ersten 3/4 Jahr habe ich die U16 in der Sonderliga trainiert, von der wir einige Spieler für die darauffolgende Saison in der U17 - Mittelrheinliga übernommen haben. Die Aufstiegsspiele gegen Eilendorf durfte ich bereits als neuer U17 - Trainer leiten. Das wir in diese einmalige Situation kamen, haben wir vor allem dem vorherigen Trainer und seinem Team zu verdanken. Bis zum Lockdown durfte ich dann gemeinsam mit meinem Trainerstab die Mannschaft begleiten und ausbilden. Neben der Trainertätigkeit habe ich mit den Koordinatoren an internen Fortbildungen gearbeitet und diese mitgeleitet.



Das heißt ja, du warst ziemlich engagiert und hast viel Zeit am West verbracht. Was sind denn so die einprägsamsten Momente, an die du dich gerne zurückerinnerst?


D: Da gibt es einige auf, aber auch neben dem Platz. Natürlich waren die Aufstiegsspiele ein besonderes Ereignis. Besonders das Rückspiel, da wir sehr lange in einfacher und später sogar in mehrfacher Unterzahl spielen mussten. Das Trainingslager, die legendären Weihnachtsfeiern und die vielen langen Unterhaltungen in der alten kleinen Trainerkabine sind wohl Momente, die für immer in Erinnerung bleiben. Ganz besonders hervorheben möchte ich aber das Vertrauen von Valentin Schäfer, der uns trotz punktetechnischer Erfolglosigkeit, immer den Rücken gestärkt hat und uns das Gefühl von guter Arbeit vermittelt hat.



Deine damalige Truppe der 2003er und 2004er, spielen momentan ebenfalls wieder in der Mittelrheinliga. Schaust du dir dort manchmal Spiele an?


D: Auf jeden Fall. Es erfüllt mich mit großem Stolz, dass die Jungs sich trotz des schweren letzten Jahres weiterentwickelt haben und ihren Weg gehen. Wenn ich Zeit habe, fahre ich gerne nach Ehrenfeld und feuere die Jungs an. Zuletzt haben sie uns ja auch im Testspiel weggeputzt.


Wie verbunden fühlst du dich noch zum SC West und was waren die Sachen, die du aus deiner Zeit mitgenommen hast.


D: Natürlich besteht eine große Verbundenheit gegenüber dem Verein. Ohne die Zuständigen wäre mir die Chance verwehrt geblieben diesen Weg zu gehen. Es ist immer wieder schön alte Bekannte dort zu treffen und mit ihnen über schöne Zeiten zu sprechen.



Was würdest du dir in Zukunft für den West wünschen?


D: Ich wünsche dem West, dass sie den Weg weiterverfolgen und weiterhin ein top Verein in Herzen Kölns bleiben. Das sie sich auf sportlicher Ebene festigen und mit allen Mannschaften in der Verbandsliga spielen.



Super, vielen Lieben Dank, für das tolle Gespräch!








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