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WestAlumni - Erik Sterregaard


Ein Teamplayer durch und durch ist unser nächster WestAlumni Erik Sterregaard. Zwischen 2016 und 2021 spielte Erik zuerst als Stürmer und beackerte dann die rechte Außenbahn für den West. Erik war immer da, engagiert und spielte da wo er gebraucht wurde. Auch als Trainer in den Camps und zuletzt als U11 Trainer zeigte Erik sowohl auf als auch neben dem Platz seine Fähigkeit. Was uns heute aber interessiert ist Eriks aktuelle Aufgabe als Bundesfreiwilligendienstler in Ghana!


Hey Erik, schön, dass du dir Zeit nehmen konntest. Wo spielst du aktuell Fußball oder besser gesagt, wo arbeitest du gerade als Trainer?


E: Hey, seit September mache ich einen Bundesfreiwilligendienst als Trainer in der Storm Soccer Academy in Ghana. Ich trainiere die U11 und damit die jüngsten Spieler der Akademie. Zudem trainiere ich bei der U19, der ältesten Mannschaft der Akademie, selbst als Spieler mit.


Das klingt ja spannend! Kannst du uns kurz erklären, wie es dazu gekommen ist?


E: Nach meinem Abitur vergangenes Jahr, kam ein Freiwilligendienst in Bolivien, den ich zuerst machen wollte, aufgrund der Pandemie nicht zu Stande. Also suchte ich mich nach Alternativen für dieses Jahr um und fand das für mich perfekte Projekt im Internet. Nachdem es zuerst unsicher war, ob es dieses Jahr funktioniert, gab es dann im Juli die Bestätigung, dass es im September losgeht.


Bevor du nach Ghana gegangen bist, hast du auch lange beim West gespielt. Was sind deine schönsten Erinnerungen an die Zeit?


E: Das schönste waren immer Flutlichtspiele zu Hause. Ansonsten natürlich auch, wenn ich selber getroffen, oder ein starkes Spiel gemacht habe. Aus meinen vier Jahren beim West würde ich aber sagen, dass die schönsten Erinnerungen aus der U15 in meiner ersten Saison kommen.

Du warst beim SC West ja sowohl Spieler, als auch Trainer. Wie ist es dazu gekommen und welche Teams hattest du betreut?

E: Ich wurde irgendwann gefragt, ob ich Lust hätte in den Fußballcamps als Trainer zu arbeiten. Später dann, ob ich mir vorstellen könnte als Trainer bzw. Co-Trainer zu arbeiten und eine Mannschaft zu übernehmen. Während der Schulzeit war mir allerdings der zeitliche Aufwand als fester Trainer zu hoch, deshalb blieb es erstmal nur bei den Fußballcamps. Einen Monat vor meiner Ausreise, habe ich dann bei den U11 Mannschaften mitgeholfen und konnte mich so auf meine Aufgaben in Ghana vorbereiten.

Wie verbunden fühlst du dich noch zum West? Was nimmst du aus der Zeit mit, sowohl fußballerisch, als auch als Trainer?

Viel Taktisches, was ich beim West gelernt habe, ist aktuell sehr hilfreich für mich als Trainer und im U19 Training hier. Das Training in Ghana ist normalerweise extrem fokussiert auf Technik, weshalb die meisten Jungs hier super Techniker sind. Allerdings kann ich durch mein Taktisches Verständnis, vielen Kindern hier noch was beibringen. Ich kann also vieles, was ich beim West fußballerisch gelernt habe, direkt hier vermitteln. Ich habe mit Kurt Nürnberg auch bereits über eine Materialspende für die Akademie gesprochen, da es uns hier an vielen Trainingsutensilien (Leibchen, Klamotten, etc.) fehlt. Er hat mir sofort zugesagt, diese Verbundenheit freut mich natürlich sehr. Falls jemand etwas beisteuern möchte, oder was nicht mehr benötigt wird, würden sich die Kinder und Ich riesig freuen.



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